Karl Steup wird 1899 in Niedershausen, Kreis Oberlahn als Sohn des in Stockhausen geborenen Karl Ludwig Steup und seiner aus Niedershausen stammenden Ehefrau geboren. Die Familie lebt von der Landwirtschaft.

Im Oktober 1919 versucht der 20 jährige Karl im nahegelegenen Kallenbach Fische zu fangen. Hierzu verwendet er Dynamitpatronen in die er Erde stopft um die Sprengwirkung zu erhöhen. Die Mischung explodiert vorzeitig, reißt ihm die rechte Hand ab und verletzt ihn lebensgefährlich im Gesicht und Brust. Er wird in eine Gießener Klinik eingeliefert. ("Idsteiner Anzeiger" vom 7. Oktober 1919)